Erfolgsgeschichten

Vom Krankenpfleger zum Dozent

Markus Lambrecht* war 40 Jahre alt, als er feststellen musste, dass er seinen alten Beruf als Krankenpfleger aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen kann. Eine Depression, eine Alkoholabhängigkeit und Probleme mit der Lendenwirbelsäule machten ihm 2009 deutlich zu schaffen. Als er nach mehreren Therapien auch noch seinen Arbeitsplatz verlor, half ihm das Training zur Wiedereingliederung bei der bit gGmbH. Durch ein Praktikum als Dozent bei einem Bildungsträger entdeckte er wieder einen Beruf, der ihm Spaß macht. Und das mit Erfolg: Markus Lambrecht* hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Dozent für Altenpflegeberufe und ist wieder erfolgreich im Arbeitsleben angekommen.

Neu durchgestartet in der Verwaltung

Jahrelang hatte Britta Sauer* die Schmerzen einfach ignoriert – zu wichtig war ihr der Job und das regelmäßige Einkommen. Doch irgendwann wurden die Verschleißerscheinungen in den Gelenken und an der Wirbelsäule immer schlimmer, sodass nur noch eine Berufliche Rehabilitation in Frage kam. Britta Sauer* erhielt dabei Unterstützung durch die bit gGmbH und absolvierte die Maßnahme „Aktiplan“ mit dem Wunsch, einen Job in der Verwaltung ausüben zu können. Der Plan ging auf: Mittlerweile arbeitet die heute 49-Jährige erfolgreich als Verwaltungskraft im Wohnstift Duisburg.

Wieder glücklich im Job

Immer wiederkehrende Migräneanfälle und Depressionen – auf Dauer konnte Manuela Sieverling* einfach nicht mehr zur Arbeit gehen. Die gelernte Bürokauffrau wusste nicht mehr weiter und wandte sich an die Rentenversicherung. Als man ihr das Training zur Wiedereingliederung in Arbeit empfahl, konnte die 45-Jährige wieder neuen Mut schöpfen: Während der Maßnahme erlernte Manuela Sieverling* , ihren Alltag neu zu strukturieren. Nach mehreren Praktika fand sie ihr Glück als Besuchsbetreuerin in einem Museum und hat seit dem einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Neuer Beruf = Neuer Lebensmut

Dass ein Autounfall das Leben komplett auf den Kopf stellen kann, musste Norbert Wender* am eigenen Leib schmerzlich erfahren. Eine gebrochene Wirbelsäule und eine posttraumatische Belastungsstörung machten das Arbeiten als Radio- und Fernsehtechniker unmöglich. „Wie geht es weiter?“ war dabei nur eine der Fragen, die sich der 43-Jährige Familienvater stellte. Mit der Unterstützung der Deutschen Rentenversicherung erhielt er bald die Möglichkeit, das Training zur Wiedereingliederung in Arbeit zu absolvieren. Gezielte Trainings zur Stabilisierung und der regelmäßige Austausch mit den Psychologen der bit gGmbH halfen Norbert Wender* dabei, wieder nach vorne blicken zu können. Als er dann im Rahmen der Maßnahme ein Praktikum bei einer Werkstatt für behinderte Menschen macht, findet er dabei seinen neuen Traumberuf. Kurze Zeit später dann das Erfolgserlebnis: Er hält einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Gruppenleiter einer Werkstatt für behinderte Menschen in der Hand.

Trotz Krankheit erfolgreich

Hans-Peter Kauert* hat bereits zwei Herzinfarkte hinter sich, als er die Unterstützung durch die Deutsche Rentenversicherung suchte. Es stand fest, dass er seinen Beruf als Schichtleiter in einer Gießerei nicht mehr weitermachen kann.

Durch die Maßnahme Aktiplan konnte der 54-Jährige durch ein Praktikum trotz seiner Erkrankung wieder beruflich neuen Mut fassen. Mittlerweile arbeitet Hans-Peter Kauert* als Lagermitarbeiter in einem Unternehmen für Luft- und Entstaubungstechnik.

* Alle Namen wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert.